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Einseitige Berichterstattung über die Situation in der autonomen Provinz Tibet
Deutsche Medien können unsere Stimme unterdrücken,
aber sie dürfen die Wahrheit nicht ersticken
- eine Pressemitteilung des OurVoice-Teams Stuttgart, 18.04.2008
Wir sind eine Initiative von chinesischen Studierenden und Mitbürgern aus Stuttgart und der Umgebung. Durch diese Pressemitteilung und eine Schweigedemonstration am 20 April möchten wir dazu beitragen, dass die Menschen in unserem Gastland - Deutschland - die Ereignisse der letzten Tage und Wochen in Tibet besser verstehen und beurteilen können. Wir wollen Hintergründe und Fakten öffentlich machen, die keinen Platz in den Medien finden.
Während in zahlreichen internationalen Medien objektive Berichte über die Ereignisse in Tibet veröffentlicht wurden, lassen einige einflussvolle deutsche Medien die Fakten außer Acht. Bilder und Videos über Nepal und Indien wurden in Untertitel als Tibet angegeben, Rettungskräfte wurde als Truppen in Kommentaren beschrieben, um durch unseriöse Berichterstattung Sensationslust zu erzeugen.
Was ist die Konsequenz aus der kollektiven Ignoranz der Wahrheit bei den hiesigen Medien? Viele deutsche Freunde und Mitbürger, die wir kennen, unterstützen aus gutem Willen eine friedliche Lösung für Tibet. Die Unterstützungen wurden nun durch die unseriösen Berichte an die Gewalt-Anhänger weitergeleitet, um deren Straftat zu gerechtfertigen.
Wir machen uns ernsthaft Sorge, dass viele Menschen in Deutschland durch diese Art der verzerrten und parteiischen Berichterstattung ein falsches Bild über die Vorgänge in der autonomen Provinz Tibet erhalten haben und weiterhin erhalten werden, da sie keinen Zugang zu anderen neutralen Quellen haben. Wir spüren bereits jetzt unter deutschen Freunden, Mitstudierenden und Arbeitskollegen, dass sich ihre Einstellung gegenüber China und Chinesen geändert hat. Wir empfinden dies als befremdlich und bedrohlich. Wir empören uns insbesondere darüber, dass Mord an Chinesen in den Medien als Bagatelle dargestellt wird und deren Rolle mit den Gewalt-Tätern verwechselt wurde.
Wir fordern die deutschen Medien auf, an den grundlegenden Regeln journalistischer Arbeitsweise festzuhalten. Wir appellieren die deutsche Öffentlichkeit sich durch verschiedene Quellen über die Vorgänge zu informieren, um sich so ein wahrheitsgemäßes Bild über China insbesondere über Tibet zu verschaffen.
An dieser Stelle möchten wir noch ausdrücklich betonen, dass unser Protest bzw. unsere weiteren Aktivitäten ausschließlich auf unserer persönlichen Überzeugung basieren und nichts mit der chinesischen Regierung zu tun haben.
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Unsere Schweige-Demonstration
findet am 20.04.2008 in Stuttgart statt
Demonstration ähnlicher Initiativen
Information teilweise aus Internet, daher ohne Gewähr
29.03.2008 München (Schweige-Demo)
05.04.2008 Düsseldorf
12.04.2008 Karlsruhe, Mannheim, Heidelberg (Schweige-Demo)
19.04.2008 Berlin
20.04.2008 Stuttgart (Schweige-Demo)
Weitere Informationen
über den kollektiven Medienskandal finden Sie auf unserem Website:
www.OURVOICE.de
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